{"id":53,"date":"2010-05-11T14:59:18","date_gmt":"2010-05-11T12:59:18","guid":{"rendered":"http:\/\/laurentius-kirmes.de\/blog\/?page_id=53"},"modified":"2010-05-15T16:20:41","modified_gmt":"2010-05-15T14:20:41","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/laurentius-kirmes.de\/blog\/?page_id=53","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h3>Aus der Geschichte des Laurentius-Marktes &#8230;..<\/h3>\n<p>Noch immer liegen die Anf\u00e4nge dieses Marktes in geschichtlichem Dunkel. Fr\u00fcheste Nachrichten bekunden, dass im 16. Jahrhundert, also lange vor dem 30-j\u00e4hrigen Krieg, der Markt regelm\u00e4\u00dfig von Kaufleuten aus Bingen, Kreuznach und Sobernheimbesucht wurde. Daraus wird die \u00fcberregionale Bedeutung des Marktes ersichtlich. (1533, Baldes).<\/p>\n<p>Nach der Legende soll der Heilige Laurentius (Kirchenpatron, geb. 258 in Rom, Erzdiakon des Papstes Sixtus II.) auf dem sogenannten Guthaush\u00fcbel bei Wolfersweiler auf einem Rost den Tod gefunden haben. An der Todesstelle wurde ein Brunnen errichtet, der nach der Legende eine heilbringende Kraft besa\u00df. Vielen Christen trafen am Todestage des Heiligen Laurentius am 10.08. (Jahr unbekannt) zusammen, um seiner zu gedenken. Um die Wallfahrer mit dem Notwendigsten zu versorgen, kamen viele Kr\u00e4mer Jahr f\u00fcr auf den Guthaush\u00fcbel, woraus sich der Laurentius-Markt entwickelte.<\/p>\n<p>Der Name des Marktes l\u00e4sst gewisse Schl\u00fcsse zu, da nach historischen Unterlagen die Laurentius-Kirchen des Trierer Landes sehr alt sein d\u00fcrften. Baldes vermutet die \u00e4lteste Laurentiuskirche in Wolfersweiler aufgrund der Lage des Flurbereiches &#8222;Laurentius-Markt&#8220; und der Laurentius-M\u00fchle n\u00f6rdlich der heutigen Ortslage. Es d\u00fcrfte sich jedoch in diesem Falle lediglich um eine Marktkapelle gehandelt haben. Eine franz\u00f6sische Landkarte aus dem Jahre 1617 zeigt an der Stra\u00dfe Wolfersweiler-Nohfelden in der N\u00e4he des &#8222;Bierkellers&#8220; ein Einzelgeb\u00e4ude names &#8222;Wolfskirchen&#8220;. Spuren, die auf diesen Standort hindeuten, wurden bisher nicht gefunden.<\/p>\n<p>Seine gr\u00f6\u00dfte Ausweitung d\u00fcrfte der Laurentius-Markt um die Mitte des vorigen Jahrhunderts besessen haben. Damals f\u00fchrte die wichtigste Postroute vom Rhein zur Saar, n\u00e4mlich von Bingen\/Bad Kreuznach nach Saarbr\u00fccken, \u00fcber Wolfersweiler, dem als Relaisstation &#8211; Pferdewechsel und Vorspann- eine zus\u00e4tzliche Bedeutung zukam. Nach Bau der Nahebahn stagnierte die Entwicklung des Laurentius-Marktes, um dann bis zum 1. Weltkrieg allm\u00e4hlich zur\u00fcckzufallen, nicht zuletzt wegen der besseren Erreichbarkeit der Nachbarm\u00e4rkte in den St\u00e4dten. Noch 1886 betrug der Auftrieb an Rindern und Ochsen mehr als 1500, der bis 1906 auf 800 St\u00fcck zur\u00fcckging. Die Zahl der Schankwirte, die ihre Zelte auf dem alten Markt aufschlugen und Bier verzapften, verminderte sich im gleichem Zeitraum von 20 auf 7.<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg schwand die Bedeutung des Laurentius-Marktes als Viehmarkt vollst\u00e4ndig. Doch der Jahrhundertalte Markt, Tradition seit vielen Generationen, \u00fcberstand den Wechsel der Zeiten und \u00f6rtlichen Gegebenheiten. Seit 1970 steht er, in Verbindung mit der Kirmes, die von den Ortsvereinen gestaltet wird, in stetem Aufwind. Hier wird Heimatverbundenheit praktiziert:<br \/>\nDie Dorfgemeinschaft steht zur Tradition !<\/p>\n<p>Martin Weiler<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Geschichte des Laurentius-Marktes &#8230;.. Noch immer liegen die Anf\u00e4nge dieses Marktes in geschichtlichem Dunkel. Fr\u00fcheste Nachrichten bekunden, dass im 16. 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